Ausgehend von der schnöden Fragestellung: “Wie sind die Lichtverhältnisse im Wald?” hat sich eine innovative Kette von Diplomarbeiten mit diesem Parameter zum Inhalt gebildet, die schlussendlich durch eine enge Kooperation mit Kollegen Prof. Dr. Klaus Bobey von der Fakultät Naturwissenschaften und Technik lösungsorientiert auch noch aktuell bearbeitet wird. 1992 fertigte Andreas Preuss die Arbeit mit dem Titel: “Die physischen und psychischen Belastungen von Maschinenführern” an und fand heraus, dass das Licht zu starken Ermüdungen bei den Fahrern führt.

1990 hatte schon Gunter Salow mit seiner Arbeit “Entwicklung einer Checkliste für den Unfallhergang bei motormanuellen Holzernteverfahren” festgestellt dass das Visier an den Helmen einen hohen Anteil beim Unfallgeschehen aufweist. 1992 machte auch Jürgen Hochrein mit der Arbeit “Schutzbrillen als Alternative zu Gesichtsschutzgittern bei Freischneidearbeiten?” einen Lösungsvorschlag, der in der Praxis rasch aufgegriffen wurde.

2002, zehn Jahre nach den ersten Erkenntnissen erarbeiteten Jan Frerich Eilers mit der Arbeit: “Erhebung von technischen Parametern und Messgrößen für das Erkennen von Bäumen beim Harvestereinsatz” und Nils Glahn mit seiner Arbeit “Erfassung von Einsatzparametern für die Entwicklung eines optoelektronischen Sensorsystems zur Baumerkennung an Harvestern” Bausteine, die uns heute mit der Masterarbeit von Lutz Brekerbohm sagen lassen: “Harvester können sehen!” Auch die Veröffentlichungen “Besser sehen mit Gelbglasbrillen” sind ein Produkt aus diesem Forschungsbereich.